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Home Erfahrungsberichte
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Inhalt
Erfahrungsberichte
Antjes Rückblick
Das schönste Jahr meines Lebens
Lisa aus California
Christmas in Skillman
Mein Jahr als Au Pair
Miriam aus Oregon
Halloween Fotowettbewerb '09
Anna aus Indiana
Anne aus Michigan
Jennifer aus San Antonio
Carolin aus Ohio
4th of July 2009
Repeat Au pair Kristin
Grüße aus Colorado Springs
Anne-Kathrin aus New York
Larissa aus Massachusetts
Verena in Georgia
Stimmen zum Inauguration Day
Sarah und Thanksgiving in Baltimore
Anna aus Minneapolis
Rabeas war in New Jersey
Julia über die Orientation Week
Judith in San Francisco, Kalifornien
Annica in Chapel Hill, North Carolina
Nadine in Lake Ridge, Virginia
Sara in Richmond, Virginia
Jasmin in Dallas, Texas
Nadine in Denver, Colorado
Sandra in Grand Rapids, Michigan
Katharina in Sugar Land, Texas
Kathleen in Connecticut
Martina in San Jose, Kalifornien
Nadine in Colorado
Magdalena in Milwaukee, Wisconsin
Meike in Atlanta, Georgia
Sina in Los Angeles, Kalifornien
Miriam in New York State, USA

Anna über ihr Jahr in Indiana

ap-anna_schauerte_1Als Au pair habe ich ein Jahr lang im Bundesstaat Indiana gelebt, genau genommen in Granger, was schon als Vorort für South Bend zählt. South Bend mag manch Autoliebhaber kennen, da dort der „Hummer“ hergestellt wird, auch der ein oder andere College-Football-Fanatiker mag schon von South Bend gehört haben, da das katholische Privatcollege Notre Dame in der Stadt ist.

Ich war bei einer deutsch-amerikanischen Familie mit zwei Kindern (Henry (2) und Sebastian (5)), zwei Katzen (Colette und Outback) und einem Hund ( Bailey). Zum Ende hin gab es nur noch die beiden Kinder und den Hund. Die Eltern (Erik und Liz) arbeiteten beide und brauchten deswegen ein Kindermädchen. Das Schöne war, dass wir uns schon in Deutschland kennen lernen konnten, da Erik ursprünglich aus Krefeld kommt. Zu Hause redeten wir Deutsch doch ich denke, dass ich dennoch genügend Möglichkeiten hatte mein Englisch zu verbessern.

Mein Leben in den Staaten war sehr abwechslungsreich obwohl die Tage eigentlich ziemlich gleich strukturiert waren. Morgens um 7 stand ich auf, die Kinder waren meistens schon wach und spielten oder schauten fern oder ärgerten die Eltern. Um 20 nach 7 gingen beide Eltern aus dem Haus und wir Verbliebenen frühstückten erst einmal.

Dann spielten wir, gingen zur Bibliothek, hatten Playdates oder machten was uns sonst so einfiel. Nach dem Mittagessen hielten die beiden Kleinen ihren Mittagsschlaf und ich beschäftigte mich mit meinen Hausaufgaben für den Spanischkurs, den ich an der Uni belegt hatte oder schrieb mir mit Freunden daheim.
Nach 2 Stunden waren die beiden Jungs spätestens wieder auf den Beinen, dann spielten wir weiter, entweder draußen oder drinnen, manchmal besuchten wir Sandy, unsere Nachbarin, die zwei Mädchen hatte.

Spätestens um 5 kam entweder Liz oder Erik nach Hause, dann fuhr ich meistens mit dem Auto weg. Zu Beginn meines Jahres blieb ich viel daheim, da ich niemanden kannte und es auch keine weiteren Au pairs in der Gegend gab, aber schnell habe ich amerikanische Freunde gefunden. Zum Beispiel habe ich in Amerika angefangen zu fechten, was mir viele nette Stunden verschaffte. Eine sehr gute Freundin habe ich bei einem FunRun in einem Park in South Bend kennen gelernt. Sie hat mich sogar in Deutschland besucht und nun ist sie mit einem Freund von mir zusammen und kommt im März schon wieder nach Europa.

ap-anna_schauerte_2Es gab zwar nicht viele Au pairs in meiner Gegend, doch zum Glück kannte ich ja doch einige von dem Orientation Programm in New York. So hatte ich trotzdem die Möglichkeit mit Freunden zu reisen. Zum Beispiel haben wir Au pairs aus Michigan und Indiana zusammen mit Sarah (meiner amerikanischen Freundin) einen Roadtrip zu den Niagara Falls in Kanada gemacht. Für ein Wochenende sind wir mit zwei Autos dort hingefahren und haben ein wenig Sightseeing gemacht. Ein anderes Mal habe ich mich mit zwei Au pairs, die in Tennessee und Florida waren, in Seattle getroffen. Man hat viele Möglichkeiten etwas von dem Land zu sehen und trotzdem ist da noch so viel, was man noch sehen möchte.
Auch wenn man zu Beginn nicht ganz sicher ist, ob es wirklich richtig ist für ein Jahr von all seinen Freunden getrennt ist, vollkommen auf sich allein gestellt in einer fremden Familie in einer fremden Stadt in einem noch viel fremderen Land, so schenkt es einem doch viele Erfahrungen und Freunde, die man nicht mehr missen möchte.

Die meisten Zweifel, die man zu Beginn hat: z. B. ob man mit der Sprache zurechtkommt, mit dem Leben, mit den Leuten etc. stellen sich als vollkommen unbegründet heraus. So kann ich jedem nur empfehlen, diese Erfahrung selbst zu machen. Jetzt hat man noch die Möglichkeit zu reisen, zu entdecken, zu erleben. Später wird es nicht mehr so leicht sein, seinen Alltag einfach zu durchbrechen daher reist, entdeckt, ERLEBT!



 
Verbesserte Versicherungsleistungen für Au pairs
07.07.2010

Verbesserte Versicherungsleistungen für Au pairs

Au pairs profitieren ab sofort von höheren Versicherungsleistungen. Bisher gab es für einige Leistungen wie z.B. bei Behandlungskosten bei Krankheit oder Unfall eine Erstattungshöchstgrenze. Diese ist nun aufgehoben, sodass Behandlungskosten unbegrenzt erstattet werden. Dies greift auch für diverse andere Leistungen.

 
 
Au Pair Bewerbungsschluss
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Jetzt schnell informieren und bewerben und noch 2010 als Au pair in die USA reisen. Los geht's, das Abenteuer Au pair wartet!
 
 
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